Nach den Schauspielschulen in Salzburg und Berlin debütiert Willy Fueter 1939 in Bremen mit Hermann Bahrs Komödie „Der Meister“.
Der Alternativmediziner Cajus Duhr begegnet dem Ehebruch seiner Gattin mit philosophischer Gelassenheit. Er gönne jedem sein Vergnügen. Im Laufe des Stücks entpuppt sich die vordergründige Gelassenheit als eigene Gefühlsarmut.
Waren die Lustspiele von Hermann Bahr auch unterhaltsam, in der Luft lag immer etwas von der Tragik der Gescheiterten. Solchen Stücken einen doppelten Boden zu geben – das war die Kunst von Willy Fueter.