Was bleibt

Je länger ich die Dokumente und Fotos im Archiv unserer Familie betrachte, desto stärker verschwimmen die Grenzen zwischen Vergänglichem und Bleibendem.

Blicken wir milde in die Vergangenheit und mutig in die Zukunft, handeln aufrichtig und gerecht im Hier und Jetzt, so wage ich zu hoffen, dass jeder strebende Mensch auch etwas zurück lässt, woraus spätere Generationen Zuversicht und Inspiration schöpfen können.

Dass es niemandem von uns gelingt, einen ganzen Fluss zu erschaffen, damit müssen wir uns abfinden. Unser Leben ist ein Wassertropfen in der Unendlichkeit; nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

Urs Fueter, Bern 2015